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Die Bilder von Walter Schels berühren ein immer noch bestehendes Tabu, die
Auseinandersetzung mit dem Tod. Kunsthistorisch zwar vielfach belegt, wird
der Tod oder das Sterben als Prozess immer noch in isolierte Räume wie Kliniken,
Hospize u.ä. verdrängt.
Gemeinsam mit Beate Lakotta besuchte Walter Schels Sterbende, Menschen
denen das nahe Ende bewusst ist. Sie führten Gespräche mit diesen Menschen über ihre
letzten Wünsche und Gedanken. Während dieser Gespräche fotografierte er die Person,
nachdem diese verstorben war, kehrte er an das Totenbett zurück und machte posthum erneut
eine Aufnahme.
Die Portraits die dabei entstanden sind intensiv erarbeitet, die betreffenden Menschen
haben ihr Einverständnis erklärt.
Das Projekt wurde vielfach ausgestellt und sowohl als Buch wie auch als Hörbuch veröffentlicht.
Website zu "Noch mal leben"
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